St. Martin

Selig, die mit den Augen des anderen sehen können und seine Nöte mittragen…wie St. Martin. (MATTHÄUS, Mt 5,1-12)

Ehrliche Taten …

Selig, die mit den Augen des anderen sehen können und seine Nöte mittragen…wie St. Martin.

(MATTHÄUS, Mt 5,1-12)

Die Seligpreisungen im Matthäus-Evangelium sind irgendwie Glückwünsche und Wegweiser: Man ist auf einem guten Weg, wenn man Barmherzigkeit, Sanftmut und Friedensliebe in sich entwickelt. Verheißungsvolle Worte, auch für uns heute, wo wir Jesu Jünger sein wollen.

Das hebräische Wort für Frieden - "Schalom!" - bedeutet mehr als die Abwesenheit von Krieg und Streit. Es meint: Heil, Gesundheit, Wohlergehen, Freundschaft, Glück, Zufriedenheit, Segen.

Schalom, das ist die Wiederherstellung und Verwirklichung der Gemeinschaft von Gott, Mensch und Schöpfung. Um dieses Friedens willen ist Gott Mensch geworden in Jesus.

Frieden stifte ich, wenn ich, im Vertrauen und im Glauben an Gott, der uns seinen Frieden zusagt, mit mir selbst, in meiner Ehe und meiner Familie, in meiner Umgebung und meinen Mitmenschen in Frieden zu leben trachte.

Frieden stifte ich, wenn ich Zivilcourage zeige, statt schweigend zuzuschauen, die Stimme zu erheben und Widerstand zu leisten, wo immer sich Gewalt und Ungerechtigkeit zeigt.

Selig, die mit den Augen des anderen sehen können und seine Nöte mittragen, denn sie werden Frieden schaffen.

Selig, die willig sind, den ersten Schritt zu tun,

denn sie werden mehr Offenheit finden, als sie für möglich hielten.

Selig, die dem Nächsten zuhören können,

auch wenn er anderer Meinung ist, denn sie werden Kompromisse fördern.